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zerbrechlich

00:07:22, 2 Kanäle, ea ()

"zerbrechlich" beschreibt Zerfall und Auflösung einer Gemeinschaft. Was sagt man, wenn nichts mehr zu sagen ist.

Als Material wurden Aufnahmen von Geigen, eines Violoncello und eines
Klaviers in einfachen, physisch wirkenden Artikulationen genommen, das dann anschließend verarbeitet wurde, mit dem Ziel der morphologischen Auflösung des Materials. Aber auch unabhängig der Klangtransformationen sind auf kompositorischer Ebene Auflösungs- bzw. Zerfallprozesse verwirklicht, zum Beispiel hinsichtlich der Tonhöhenorganisation in traditionell
hörbaren Akkorden, die dann aufgrund zunehmender Auflösung der
Rastierung ihrer Tonhönen zu Klanggemischen diverser Farben zerfallen.
Ein anderes Beispiel stellen harte Akzente dar, welche im Verlauf des Stücks immer weicher werden und zunehmend die Kraft des "Umschaltens" der Struktur verlieren.


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